Taubheit

Taubheit beim Parson Russell Terrier tritt immer wieder auf, d.h. ich spreche hier von Welpen, die taub sind, nicht von einem alten Hund, der taub wird.

Die genetischen Erbgänge, die für die Taubheit beim Parson/Jack Russell Terrier verantwortlich sind, sind bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt.

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Aujetzkische Krankheit

AK oder Pseudowut ist ein Krankheit, die durch einen Herpes Virus hervorgerufen wird. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Erberkrankung, aber da vielen Menschen nicht bewußt ist, worum es sich hierbei handelt, möchte ich es mit aufnehmen, da eine Infektion für einen Hund IMMER tödlich ist.

Betroffen sind Wildschweine, Hausschweine können genauso erkranken und die Wanderratte. Betroffene Tiere können äußerlich vollkommen gesund wirken, deshalb ist es umso tückischer, da ein erlegtes erkranktes Tier nicht von einem gesunden unterschieden werden kann.

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Patella Luxation

Aus züchterischer Sicht in Bezug auf die Gesundheit der Rasse kann man die Entwicklung der Patella Luxation (PL) beim Parson Russell Terrier ja schon als erfreulich bezeichnen.

Oder fangen wir mal anders an: Viele JRT-Besitzer von wild „gezüchteten“ niederläufigen Jackies bezeichnen das häufige Hinkeln ihres Hundes als liebenswerten Tick, als Macke oder als rassetypisch.

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Ataxie

Ataxie ist die Bezeichnung für eine Koordinationsstörung im Gang und damit eigentlich das Symptom im Zusammenhang mit einer Erkrankung  bzw. Degenerationen im zentralen Nervensystem.

Erkrankte Hunde sind fast immer von schwankendem, tänzelnden Gang oder auch von kompletten Ausfallerscheinungen der Hinterhand betroffen – je nach Stadium der Krankheit.

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PRA oder Progressive Retinaatrophie

Auch nicht wirklich schön, aber es muss ja angesprochen werden. Dieser Oberbegriff bezeichnet verschiedene fortschreitende Netzhauterkrankungen, die ALLE zur Erblindung führen und NICHT therapierbar sind.

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Linsenluxation

Unter dem Begriff Linsenluxation versteht man eine Loslösung der Linse im Auge, weil die Aufhängung (Zonulafasern) sich nach und nach auflöst und am Ende sogar reißt. So bewegt sich die Linse frei im Auge, sie ist luxiert. Die Ursache ist bei der PLL eine angeborene (ererbte) Schwäche dieser Aufhängung. 

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Katarakt

oder grauer Star. Deutlich erkennbar, wenn sich die Linse des Auges immer mehr eintrübt. Je trüber das Auge wird umso weniger Sehleistung hat der Hund.

Nun ist aber grauer Star nicht gleich grauer Star.

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Distichien

Klingen im Vergleich zu Augenerkrankungen, die zur Erblindung führen vergleichsweise harmlos, aber auch hier geht man davon aus, dass sich diese Veranlagung vererbt.

Distichien sind Haare am Lidrand des Auges, die fehlgewachsen sind, das bedeutet, dass diese u.U. auch nach innen wachsen – und je nach Härte des Haares – Irritationen am Auge erzeugen.

Wenn dies der Fall ist, sollten diese Haare besser entfernt werden. Man zupft sie nicht aus, sondern läßt die Haarwurzel „einfrieren“, wodurch sie absterben. Zupft man einfach nur, besteht das Risiko, dass das Haar stoppelig nachwächst und so noch mehr Reizungen am Auge hervorruft.

Impfempfehlung

Impfempfehlung

Staupe, Tollwut, Leptospirose, Parvovirose

Die Staupe:
Unter Staupe versteht man eine Virusinfektion, die in verschiedenen Formen auftreten kann.

Als Darmstaupe mit Durchfall

als Lungenstaupe mit Lungenentzündung

als nervöse Staupe mit Lähmungen

Die nervöse Staupe erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

Der Hund hat Fieber, Husten und Durchfall. Die Augen sind verklebt und tränen. Im fortgeschrittenem Stadium bekommt der Hund Krämpfe und Bewegungsstörungen.

Die Staupe tritt zwar, dank der durchgeführten Impfungen, nur noch selten auf, sie ist aber nicht völlig verschwunden.

Die Tollwut:
Die Tollwut zählt zu den schlimmsten aller Viruskrankheiten. Sie konnte bis heute nicht ausgerottet werden. Der erkrankte Hund zeigt ein aggressives Verhalten. Beißwut, Lähmungen und Krämpfe sind die Anzeichen für einen Tollwutbefall.

Da ein an Tollwut erkrankter Hund die Infektion an Menschen übertragen kann, (durch Bisse) ist eine regelmäßige Schutzimpfung besonders wichtig. Auslandsreisen mit dem Hund sind nur mit eingetragener Schutzimpfung im Impfpass des Hundes möglich.

Die Leptospirose:
Die Leptospirose ist eine Bakterieninfektion und wird durch verschiedene Leptospiren – Erreger hervorgerufen. Es gibt darunter einige, die auch auf den Menschen übertragbar sind und ansteckende Gelbsucht verursachen.

Anzeichen:
Fieber, Erbrechen, Appetitmangel, Magen-, Darm- und Nierenerkrankungen. Häufig kommt es auch zu einer Schwäche in den Hinterläufen. In schweren Fällen Gelbsucht und Bewegungsstörungen. Durch regelmäßige Impfungen wird die Erkrankung und Übertragung wirkungsvoll verhindert.

Parvovirose:
Diese Krankheit wird oft dort übertragen, wo viele Hunde zusammenkommen, z. B. auf Ausstellungen. Stress erhöht die Anfälligkeit für die Erkrankung.

Anzeichen:
Plötzlich auftretender, blutiger Durchfall, starkes Erbrechen. Der Hund wird teilnahmslos, verweigert die Nahrungsaufnahme und leidet unter starkem Flüssigkeitsmangel. Ein vollkommener Impfschutz wird erreicht, wenn der entwurmte Welpe mit 8 Wochen die erste Grundimpfung gegen Staupe, Hepatitis und Leptospirose bekommt. Diese Grundimmunisierung wird in der Regel durch den Züchter veranlasst. Fragen Sie danach! Die zweite Grundimpfung bekommt der Welpe in der 12. – 14. Lebenswoche. Wenn Sie den Welpen übernehmen sollte er durchgeimpft sein. Dies können Sie im Impfbuch nachkontrollieren. Die Impfung gegen Leptospirose und Tollwut sollte jährlich erneuert werden. Gegen Staupe und Hepatitis sollte alle zwei Jahre geimpft werden.

Ich empfehle hierzu die Impfempfehlung des VDH zu lesen!

Impfempfehlung als PDF (vom VDH)

Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang auch das regelmäßige Untersuchen Ihres Hundes auf Würmer. Jeder Welpen bekommt von der Mutter Spulwürmer mit. Diese Einrichtung der Natur ist dazu gedacht, beim Welpen bereits Abwehrstoffe gegen Würmer zu entwickeln. Die Welpen werden ab der 2. Lebenswoche alle 14 Tage bis zur Abgabe von 12 Wochen entwurmt. Danach empfehlen wir eine 1/4 jährliche Entwurmung. Würmer schwächen die Widerstandskraft gegen Infektionen, daher ist das regelmäßige Entwurmen so wichtig.

Sie sollten Ihrem Hund aber nun nicht einfach prophylaktisch eine Wurmkur verabreichen. Nehmen Sie etwas vom Kot des Hundes mit zum Tierarzt und lassen diese Probe auf Würmer untersuchen. Der Tierarzt wird Ihnen im Bedarfsfall das richtige Mittel für den Hund verabreichen.